logo-sport-aktuell
top-sport-aktuell

Kontakt / Info

Kontakt
Impressum
Sitemap
Manschafts- und Hallensport

Manschafts- und Hallensport

 

Sehr viele Deutsche sind Mitglied in einem Sportverein. Wir stellen ihnen hier die einige Sportarten kurz vor.

 

Baseball

Spiele mit Schlägern und Bällen gab es bereits vor mehr als 2000 Jahren auf mehreren  Kontinenten bei verschiedenen Völkern.

In England entwickelten sich mehrere Schlagball-Spiele wie Stool Ball, Cricket und Goal Ball. Im 18. Jahrhundert wurde in England Baseball immer populärer.

Auch in Europa entwickelten sich mehrere Schlagball-Spiele, darunter das österreichische Kaiserball. Es scheint, dass zwischen dem 17. und 19. Jhdt das Schlagball-Spiel - mit den unterschiedlichsten Regeln – einen großen Teil der Weltbevölkerung in ihren Bann gezogen hatte.

Alexander Cartwright aus Amerika schrieb in den 50er Jahren des 19. Jahrhunderts Baseball-Regeln in einem Buch nieder, die er nach seinem Geschmack umgeändert hatte. Diese Regeln erreichten in Amerika große Bekanntheit, und werden größtenteils noch heute in vielen Ländern verwendet. Dieser Sport war lange Zeit eine Männerdomäne – Frauenvereine entstanden mit Verzögerung und spielten nach leicht abgewandelten Regeln, Techniken und Spielgeräten, wie einem Softball anstelle eines harten Lederballs. Nicht weisshäutige Spieler wurden zunächst nicht in die bestehenden Teams aufgenommen, weshalb diese eigene Gruppen und Vereine bildeten. Dies änderte sich jedoch bereits nach ein paar Jarhzehnten, als talentierte Spieler knapp wurden und auch die geistige Einstellung der Amerikaner sich nach und nach veränderte. Cartwrights Spiel-Freunde gründeteten 1845 den Verein „New York Knickerbockers“, den ersten offiziellen Baseball Verein Amerikas und innerhalb von 100 Jahren explodierte der Sport geradezu in Amerika und wurde sogar zum Nationalsport. Aus dieser Zeit stammen viele amerikanische Redewendungen, wie zum Beispiel „keep your eye on the ball“ (behalt den Ball im Auge) – man soll das Ziel nicht aus den Augen verlieren.

Es entwickelten sich viele Ligen, die Einen von kurzer, die Anderen von längerer Dauer. Denn nach und nach ging das Interesse der Amerikaner an diesem Sport zurück zugunsten des Basketballs. In Deutschland entstanden ebenfalls Baseball-Vereine, allerdings erlangte Baseball hier nie den Grad der Beliebtheit, den es in Amerika erfahren hatte.

Dennoch zählt Baseball auch noch im Jahr 2008 zu den bekanntesten Sportarten, und ist in Amerika noch immer eine der beliebtesten.

 

Basketball

Basketball gehört zu den wenigen Volkssportarten, von denen die Gründungsgeschichte eindeutig bekannt ist. Denn Basketball wurde am 12. Januar 1891 vom Kanadier Dr. James Naismith erfunden. Naismith war Dozent in der YMCA Training School in Springfield, Kanada. Er sollte eine Ausgleichssportart für seine Schüler in der Winterzeit erfinden.

Er kam auf die Idee, einen Korb in einer Höhe von zehn Fuß (3,05 Metern) aufzuhängen, da er der Ansicht war, dass die Brutalität einiger Sportarten zum Teil darauf beruhte, dass sie in einer Ebene ausgeübt wurden.

Bereits zwei Jahre später wurde das erste Collegespiel ausgetragen. Das Geneva College setzte sich dabei gegen New Brighton YMCA durch.

Die ersten Profispiele widersprachen den Hoffnungen von Naismith deutlich. Wollte er einen Sport entwickeln, der vor allem auf Mannschaftsgeist und weniger auf Kampf basiert, war Basketball gerade in seinen den Anfangsjahren deutlich brutaler als andere Sportarten. Einflussnahme des Publikums zu verhindern, wurden Spiele in Drahtkäfigen ausgetragen. Die Spieler gingen derart gewalttätig zur Sache, dass es häufig Schnittverletzungen gab und der Hallenboden nicht selten blutbedeckt war.

 

Fußball

Der Fussball hat seinen Ursprung in einem oder mehreren der weltweit vor 2000 v.Chr. bis 1800 n. Chr. gespielten Ballspiele. Chinesen, Azteken und Römer – Sie alle spielten mit Bällen, die auf einem Spielfeld mit Händen oder Füßen in ein Ziel befördert werden mussten. Mal war das Ziel ein Kreis aus Steinen, mal zwei Pfähle zwischen die ein Stück Stoff gespannt war, oder ein Netz. Ansonsten wurden die Bälle wild durch Dörfer und über Feldwege getrieben. Eine feste Spielerzahl gab es nicht, die Anzahl bewegte sich meist zwischen 10 und 30 Spielern. Oft bestand die Haut des Balls aus zusammengenähtem Leder. Dieses Material gab es auf der ganzen Welt und es war sehr robust. Also braucht man sich nicht darüber zu wundern, dass überall auf der Welt Menschen auf die gleiche Idee kamen. Als Füllung dienten Federn, Stoff und ähnlich leichtes Material. Erst sehr spät wurde der Ball mit Luft gefüllt – was wohl hauptsächlich an dem Stand der Technik lag.

Fussball wurde nur selten friedfertig ausgetragen und endete nicht ohne Blutvergießen. Die Gründe hierfür waren religiöser Art, wie bei den Azteken, oder burschikoser Art, wie bei rivalisierender Dorf- oder ähnlichen Gemeinschaften. In England kam es belegbar nicht nur zu Prügeleien, sondern auch zu schwerwiegenden Verletzungen und Todesfällen. Dies lag unter anderem daran, dass die Spieler während des Spiels bewaffnet waren. Das Spiel mit dem Lederball hatte noch keine festen Regeln – einfach alles was den Ball ins Ziel brachte war erlaubt. Abgesehen davon, dass man den Ball mit Füßen und Händen fortbewegen durfte waren auch diverse Hilfsmittel wie spitze Nägel an den Schuhen keine Besonderheit.

Gespielt wurde Fussball schon früher auf der ganzen Welt, in England wurde dieser Sportart jedoch die größte Aufmerksamkeit entgegengebracht. Dort wurde auch das erste offizielle Regelwerk entwickelt. Vielleicht war es – wie so oft – das Verbot, das dieses Spiel erst so richtig interessant machte. Dafür spielten mehrere Ereignisse Hand in Hand: Immer öfter wurden in England Verletzungen und auch Todesfälle in von amtlichen Stellen registriert. Es gab Krieg und die Regierung wollte verhindern, dass Männer und Jugendliche durch das Fussballspiel körperlich geschwächt wurden, und sich zu wenig in der die Verteidig des Landes fördernden Sportart Bogenschießen übten. Auch wurden durch die Veramtlichung öffentlicher Wiesenplätze (die es in fast jedem Ort gab) der Öffentlichkeit die üblichen Spielplätze entzogen. Später wurde es zum Lieblingssport der Schuljungen (in den Schulpausen und der Freizeit). In Rugby begann ein Lehrer bei dem Spiel in der Schule feste Regeln einzuführen, um gewaltvolle Ausschreitungen zu vermindern und um die dauerhafte Diszipliniertheit der Schüler zu fördern. Anderenorts begann man auch feste Regeln einzuführen – was ein Chaos verursachte – nahezu jeder Ort hatte nun seine eigenen Regeln.

1863 kam dann die Wende: Es hatte sich inzwischen eine übergreifende Fussball-Organisation gebildet, die nun in London 13 Fussball-Regeln festlegte. Das Ballspiel teilte sich in zwei Lager – Fussball und Rugby. Beim Fussballspiel war es nicht erlaubt den Ball mit den Händen fortzubewegen, beim Rugby war es umgekehrt. Die Rugby-Freunde gründeten Ihre eigenen Formationen und schlugen einen anderen Weg ein. Knapp 20 Jahre später wurde Die Organisation IFAB gegründet. Die Abkürzung steht für International Football Association Board. Sie stimmt bis heute über die geltenden Regeln ab, die weltweit anerkannt werden. Auch Vertreter der Fifa sind in einem bestimmten Verfahren dazu berechtigt über die Regeln mitzubestimmen. Die Regeln unterliegen ständigen Veränderungen, z. B. betreffend der Spielfelds (z.B. Größe, Art der Begrenzung, Beschaffenheit der Oberfläche – Rasen oder nicht), Teamregeln, Schiedsrichterregeln (Zeigen von farbigen Karten anstelle von Rufen).

 

Volleyball

Das Grundprinzip von heutigen Volleyballspielen wurde bereits 1895 in den USA von William G. Morgan, Sportdirektor des YMCA, entwickelt. Das Spiel trug anfangs den Namen „Mintonette“ und sollte eine sanfte Alternative zum Basketball darstellen, besonders für ältere Menschen. Die ersten Regeln wurden ebenfalls von Morgan aufgestellt. Den Namen „Volleyball“ bekam das Spiel 1896 auf einer Konferenz aller Sportdirektoren des YMCA. Das Spiel wurde schnell in den ganzen USA beliebt, breitete sich um 1900 nach Kanada aus und kam im 1.Weltkrieg auch nach Europa.

 

Der internationale Volleyballverband, die „Fédération Internationale de Volleyball“ (FIVB), wurde 1947 gegründet. Seit 1963 gibt es den europäischen Volleyballverband, die Confédération Européenne de Volleyball (CEV). Der deutsche Verband (DVV) existiert seit 1955. Seit 1963 ist Volleyball als olympische Sportart anerkannt. Die FIVB zählt heute mehr als 35 Millionen Spieler weltweit und es gibt viele Variationen des Spiels, wie z.B. Beachvolleyball

 

Auf den Seiten der gewerbeauskunft-zentrale.de stellt ihnen die GWE Wirtschaftsinformations GmbH eine Vielzahl von Kontakten zur Verfügung wo auch Sie den richtigen Ansprechpartner hierfür finden.

 

 

Sport News

Aktuelles zum Thema Sport